Interview mit Drummer & Schlagzeuglehrer Thomas Zimmermann

Percussion Creativ-Reihe „Teacher im Focus“ von Andy Gillmann - Interview mit dem Drummer, Schlagzeuglehrer und Schulleiter
Thomas Zimmermann (veröffentlicht im Percussion-Creativ Off Beat 02/17)

Hattest du nach deiner Ausbildung so eine Art Masterplan, eine Vision, wo es für dich hingehen soll, als Drummer, als Lehrer, als Schulgründer?

Ach, einen echten Masterplan hatte ich eigentlich nicht. Ich wollte Gigs spielen und unterrichten. Schon während des Studiums habe ich in mehreren Bands und im Theater gespielt, mir einen Schülerstamm aufbauen können und so ging das alles sehr fließend ineinander über. Dass die Gewichtung irgendwann etwas mehr in Richtung Unterricht ging, lag einfach daran, dass der Wunsch da war, mehr Zeit und Sicherheit für meine Familie zu haben und nicht nur Autobahnkilometer von Gig zu Gig zu sammeln - ich war echt viel unterwegs. Unterrichten war eh schon immer mein Ding…  Die Vision einer Schule hatte ich damals zwar schon, aber das war mehr ein Traumgedanke… aber wie sagt schon Dom Famularo: „Be careful with your dreams, because they can come true“.

Lehrerfortbildung +pro-Drum 
Gerade die Schulleiter privater Schulen sind ja wahre Multitalente, da reicht es nicht nur zu unterrichten. Wie hoch ist dein „Schreibtischanteil“ als Schulleiter? Und wieviel Zeit bleibt dir neben der Leitung und dem Unterrichten für Bands und Live spielen?

Erst kürzlich kam der Punkt, an dem ich merkte, dass die Administrative so ohne weiteres alleine nicht mehr zu schaffen ist und ich deshalb eine Büro-Mitarbeiterin angestellt habe. Das ist noch etwas ungewohnt, da ich doch lange Zeit alles alleine gemanagt habe, verschafft mir aber einfach mehr Zeit für andere, ebenfalls wichtige Dinge. Dennoch geht immer noch sehr viel Zeit am Schreibtisch drauf, da es mir - nur als Beispiel - unheimlich wichtig ist, dass die Interessenten, Schüler oder Eltern bei Fragen zum Unterricht usw. mit mir persönlich sprechen oder mailen.  

Da wir ein Team aus sieben Schlagzeuglehrern sind, eröffnet das aber auch neue Möglichkeiten und bringt auch seine Vorzüge mit sich. So kann ich auch mal eine Mini-Tour annehmen und lasse mich in dieser Zeit von meinen Kollegen vertreten, falls notwendig. Das ist ein kleiner Luxus, den ich mir dann einfach gönne. Gigs zu spielen gehört für mich einfach dazu, wenngleich ich schon genauer schaue was das für Projekte sind. Das Niveau muss stimmen, die Musik interessant sein und Spaß machen. Im Zweifelsfall hat die Schule Priorität. 

Generell versuche ich auch in bestimmten Abständen auf ein besonderes Ziel, eine Art Highlight, wenn du so willst, hinzuarbeiten. Das kann dann eine CD- oder Buch-Produktion, oder eben ein besonderes musikalisches Projekt sein. Das hat in der Vergangenheit eigentlich immer recht zuverlässig funktioniert, hält frisch im Kopf und sorgt für Abwechslung. 

Aber um auf deine Frage zurück zu kommen: Die Zeit ist schon immer sehr knapp bemessen, aber ich nehme sie mir dann einfach, auch wenn dann vielleicht mal die kompletten Ferien dafür drauf gehen um solche Projekte vorzubereiten oder umzusetzen. 

Als ich vor zwei Jahren eine Clinic in deiner Schule gespielt habe, da kamen so schätzungsweise  70-80 Leute unterschiedlichsten Alters und ich war wirklich baff. Wie erreicht man ein so großes Interesse?

Natürlich durch die richtige Auswahl von Top-Clinic-Dozenten, wie z.B. Andy Gillmann ;-) … Klar, das natürlich auch, aber ich denke vor allem auch durch aufrichtige Begeisterung an der Sache. Wenn Du, oder andere Dozenten zu uns kommen, dann ist das auch für mich persönlich einfach eine super Sache, etwas Außergewöhnliches. Ich denke bei vielen Schülern springt dieser Begeisterungs-Funke dann einfach über und wiederum andere brauchen vielleicht einen sanften Schubser. Ein „mal sehen…“ akzeptiere ich jedenfalls nicht ohne weiteres! Denn, schau dir an wie lange solche Veranstaltungen selbst bei unseren Jüngsten Drummern nachwirken, da lohnt sich die Überzeugungsarbeit immer wieder auf´s neue. 

Meine These: Der persönliche Kontakt mit einem Lehrer ist durch nichts zu ersetzen. Und das Live-Erlebnis eines Konzertes oder eines Workshops wird immer nachhaltiger sein als jedes YouTube Video oder Online Tutorial… Was meinst du?

Ich bin zu viel Drum-Nerd, als dass ich die Online-Angebote, YouTube oder DVD´s grundsätzlich nicht gut finden könnte, aber: 

„Niemand kann dir das Schlagzeug spielen so beibringen wie ein richtiger Lehrer, ein Mensch der dich begleitet…!“ Und das ist nicht von mir, sondern eine Zitat vom Lenny Kravitz-Drummer Franklin Vanderbilt.

Bei gutem Unterricht spielt man sich ja auch gegenseitig die Bälle zu und hält so das „Spiel“ in Gang. Dann wird auch mal über Dinge philosophiert und diskutiert, die nicht in den Noten stehen. Schwächen erkennen, stärken ausbauen, Skills schaffen, die den Schüler dahin gehend sensibilisieren, sich selbst gegenüber ein kritischer Lehrer bzw. Beobachter und Zuhörer zu werden… Das alles sind Inhalte, die sich per Video so einfach nicht transportieren lassen, weil sie Interaktion erfordern und guten, persönlichen Unterricht ausmachen, wie ich finde. 

Wir müssen halt aufpassen, nicht zu digitalen Messi´s zu werden! Alles parat, in Unmengen an Gigabyte auf Festplatte, aber dennoch nie ernsthaft verinnerlicht bzw. geübt… und genau da sehe ich eine große Gefahr. Schnell clickt man sich von Groove zu Groove, von Thema zu Thema und vergisst dabei dies alles auch zu „machen“. Vom Video schauen allein ist noch keiner besser geworden. Nicht, dass die Qualität der Online-Angebote nicht stimmt, es ist eher die Quantität - mit der Masse an Information können sehr viele nicht umgehen - und das ist keine Vermutung, sondern meine Erfahrung aus der Praxis. Da musst du als Lehrer dann regulierend eingreifen. 

Für mich persönlich hat es auch seinen ganz eigenen Reiz, z.B. einem bestimmen Style, Groove, Fill… was auch immer, auf die Schliche zu kommen, also so eine Art Groove-Forschung zu betreiben. CD´s zusammentragen, Musik hören, Transkribieren, Entwicklung und Geschichte checken, den Bandsound unter die Lupe nehmen… Natürlich könnte ich mir auch einfach ein Video-Tutorial anschauen und das Ganze vielleicht in ein paar Minuten abfrühstücken, klar, aber da fehlt mir meist ein musikalischer Bezug. Ich finde den anderen Weg spannender und das nicht weil ich so oldfashioned bin, sondern einfach weil ich einen Heidenspaß daran habe so zu arbeiten und weil es am Ende eben mein eigenes Material ist was ich in Händen halte.

Dennoch ist es natürlich auch klasse, sich Drummer und Bands per YouTube oder DVD usw. ins Wohnzimmer zu holen, denen ich vielleicht in diesem Leben nie begegnen werde, logisch! 

Welche Türen öffnet euch die Tatsache, dass der Unterricht bei „pro-Drum“ als berufsbildende Maßnahme vom Land Baden-Württemberg anerkannt wurde?

Mit diesem Status können wir z.B. Schülern bzw. Familien, die auf Fördergelder angewiesen sind, von Amts wegen bestätigen, dass sie anerkannten Musikunterricht besuchen. Weiterhin dürfen wir offiziell auf eine Prüfung vor einer Person des öffentlichen Rechts vorbereiten wie für die Studienvorbereitung- u. Begleitung. Sind also als Vorbereitungsschule anerkannt und somit von der Umsatzsteuer befreit. Da wir ja ohne städtische und staatliche Subventionen arbeiten, ist dies ist auch eine wichtige Schraube an der wir drehen können um die Unterrichtsgebühren erschwinglich zu halten. Und dies wiederum ist eine Sache, die ich als ungeheuer erachte. Instrumentalunterricht darf auf gar keinen Fall eine rein elitäre Angelegenheit werden und muss für jeden zugänglich und finanzierbar sein.

Wann hast du „Bekanntschaft“ gemacht mit Percussion Creativ und warum bist du Mitglied?

Oh… ich habe keine Ahnung mehr wieviele Jahre ich schon Mitglied beim PC bin, ich glaube Ende der 90er muss das gewesen sein. Als Drumfreak hat man die Antennen ja immer auf Empfang und da stößt man dann unweigerlich auch auf PC. Ich war früher immer wieder mal auf den Teachertagen, was ich in letzter Zeit wegen anderer Termine etwas zurückfahren habe, sollte aber mal wieder. Für den „PC Off-Beat“ war ich auch lange Zeit aktiv tätig und habe Buch- u. DVD-Rezensionen verfasst. Ich hab da Spaß dran, wenn ich mich einbringen kann. Schlagzeuger gehören meines Erachtens mit zu den best vernetzten Musikern überhaupt und PC leistet hierzu einen sehr großen, wenn nicht sogar „den“ entscheidenden Beitrag. Wir Trommler müssen zusammen halten…

„Pro-Drum“ ist ja mittlerweile ein echtes Pfund in der Region Rhein-Neckar. Gibt es Pläne, Ziele, Visionen für die Zukunft?

Oja, auf jeden Fall - Pounds of Groove! … Wir werden unser im letzen Jahr ins Leben gerufene Konzept der One-Day-Intensiv-Seminare und Drum-Camps an beiden pro-Drum-Standorten ausbauen. Ein ganz wichtiger Punkt ist mir hier die aktive Teilnahme, was sich mit den DW-Practice-Kits toll umsetzen lässt. Klasse Nebeneffekt auch, die Dynamik die nicht nur zwischen Teilnehmer und Dozent entsteht, sondern auch unter den Teilnehmern, wenn man so ein Tag oder Wochenende zusammen verbringt. Mit Ralf Gustke, Daniel Schild, Jan Pfennig und Moritz Müller war es ein toller Start in eine in meinen Augen ganz besondere Form des Gruppenunterrichts. Die Nachfrage mit Teilnehmern aus ganz Deutschland hat mich echt geflasht und darin bestätigt, das Konzept weiter zu verfolgen. 

Derzeit sprechen wir mit den ODIS und DC hauptsächlich fortgeschrittene Drummer, Profis, Semi-Profis und Studenten an, weshalb ich die Kurse nun auch noch in Richtung pädagogische Inhalte für Schlagzeuglehrer/Quereinsteiger und für den jungen Drum-Nachwuchs ausbauen möchte. 

Als Mitglied der Kultur- und Kreativwirtschaft Heidelberg haben wir uns ja auch den Bereich „Musikliteratur“ und die „Entwicklung und Erforschung von zukunftsorientierten Lehrkonzepten“ auf die Fahne geschrieben, sprich es werden in der Zukunft z.B. noch weitere Bücher und Lehrmaterialen aus dem Hause pro-Drum erscheinen. Auch eine Zusammenarbeit mit anderen Instituten als Partnerschulen ist in der Schwebe - die Gespräche laufen… Ideenmangel herrscht im Moment nicht, es wird also nicht langweilig, bleibt spannend, und das ist gut so! 




Thomas Zimmermann
Gründer der pro-Drum Schlagzeugschule mit Standorten in Heidelberg u. Bad Rappenau b. Heilbronn
Musikstudium in München, Dinkelsbühl und Würzburg.
Dozententätigkeit b. Landesmusikverband Baden-Württemberg, Carl-Off-Schule, SNH und VdM-Schulen. 
Musikalische Arbeit in Jazz-Rock-Pop und Jazz/Klassik-Crossover, mit Bobby Shew, Marla Glen, Beija Flor, Fritz Münzer, Anke Helfrich, Ack van Rooijen, Peter Fulda, Jochen Brauer, Parnass Libre, Jazzoo. Theater/Musicals u.v.m. 
Preise:
Oberkochener Jazzförderpreis
Int. Jazzfestival Krakow „Best Drummer Award“
Jazzpreis Bad Pyrmont
Jazzpreis Unterland
Endorser für Mapex, Instanbul Mehmet, Vater-Sticks, Ahead Armor, Skygel, Cympad.
Diskographie-Auswahl: Beija Flor „Nice Things To Do“, JAZZOO „Aufruhr im Gehege“, Fritz Münzer Quintett „Clouds“, The New Quintett „No Compliments Please“. 
Drum-Books: Schlagzeug lernen, Grooves&Fills, Drummer´s Realbook. 

Literatur: Drumset-Basic Course - Lehrwerk für Drum Einsteiger

Website: www.pro-drum.de
www.schlagzeugunterricht-heidelberg.de 
www.schlagzeugunterricht-heilbronn.de
www.schlagzeugunterricht.com 
www.school-of-music.de 

DOTM #16 | BUMP - Rhythm, Groove & Bananas




Rhythm, Groove & Bananas – das ist Bump, die Streetpercussion-Freaktruppe.

Mit schnörkellosen, druckvollen und eingängigen Beats sorgen die Powerdrummer stets für aufsehen und bewegten damit schon Publikumsmassen mit über 1.000 Zuschauern.

Sie tauchen aus dem nichts auf, kennen dann aber nur 3 Ziele: 1. anheizen, 2. anheizen, 3. anheizen.

Wie freuen uns, dass die Freaks und Rede und Antwort gestanden haben:

Zum Interview verlosen wir eine BUMP-Performance auf Deinen Event. Sende eine E-Mail mit einer Begründung, warum Bump ausgerechnet bei Dir spielen soll an: info@drummerofthemonth.com (Einsendeschluß: 31.08.13, der Rechtsweg ist ausgeschlossen!). 





DOTM: Wie seid ihr zu den Drums gekommen, gab es eine Initialzündung?
Monkey No1: Nun, ich kann natürlich nur für mich sprechen, aber schon im Alter von ca. 4 Jahren, haben meine Eltern bemerkt, dass ich "anders" als andere bin - aber ich bin ihnen sehr dankbar, dass sie

DOTM Feature #15 | Patrick Metzger - "Business as usual..."

Immer wieder mal hatten wir telefoniert... und nun war ein "DOTM-Treffen" einfach sowas von überfällig...

Dennoch, einen Termin zu finden war letztendlich gar nicht so einfach. "Paddy´s" Terminplan ist nunmal pickepacke voll.

Wer aber nun denkt der sympathische  Pfälzer mit Wahlheimat Mannheim veranstaltet tagtäglich nicht endende Übesessions  liegt falsch:  Bürokram -  "Business" eben - dominieren zu einem großen Teil den Tagesablauf des Schlagzeugers. Naja ok... Zeit zum trommeln bleibt da schon noch - irgendwann muss sich der Groove-Fanatiker und Equipment-Freak auch für seine Gigs, wie z.B. die "Sweet-Soul-Music-Revue", vorbereiten...  Wie man so ein Pensum organisiert, was es denn so den ganzen Drummer-Tag zu tun gibt, erfahrt ihr in diesem Video-Interview. Viel Spaß!

Zum Interview verlosen wir 3 x 2 CD´s mit Patrick Metzger on Drums. (Darunter jeweils auf jeden Fall seine Solo-CD "Drumsformers"). Sendet uns dazu eine E-Mail mit dem Stichwort: "Drumsolo" (+ Adressdaten) an info@drummerofthemonth.com. Der Einsendeschluss endet 31.07.2013. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen!






DOTM-Feature Patrick Metzger





Equipment:

Drums by YAMAHA
Club Custom Swirl Black
Cymbals by SABIAN
Vault & HHX Series 

22" x 15" Bass Drum
8" x 7" Tom Tom
10" x 7" Tom Tom
14" x 13" Floor Tom
16" x 15" Floor Tom
13" x 5" Dave Weckl Snare Drum
12" Musashi Effekt Snare

14" HHX Click Hats
10" Vault Hi-Hat (Prototyp)
20" Crash / Ride (Prototyp)
16" HHX Xtreme Crash
17" HHX Effect Crash
18" HHX O-Zone Sizzle China 
(Prototyp)
10" HHX O-Zone Splash
16" HHX O-Zone Crash & 
10" Radia Splash on Top &
7" HHX Splash on Top



Danke an Lukas von IT3G, der das Video-Interview (trotz eines "Recording-Fehlers") soweit es ging gerettet hat! 

















DOTM Feature #14 | Stefan Günther - Gothic und Jazz? ... läuft!


Man könnte mal wieder auf die Session nach Karlsruhe... und was stellen wir fest... das Session-Team hat gewechselt. Torsten Steudinger am Bass - ein altbekannter Kollege - und ein Drummer den wir bisher noch nicht kannten: Stefan Günther. Die beiden leiten dort noch gar nicht allzu lage die monatliche Jam-Session im Club. Da lassen wir uns von DOTM doch nicht die Möglichkeit nehmen den netten Drummer aus Karlsruhe etwas näher kennenzulernen... 

Stefan Günther, einer der sich nicht als Jazzpurist sieht, sondern dem es einen Riesenspaß bereitet zwischen musikalische Welten zu wandeln... heute ´ne Jazz-Session zu spielen, aber schon am nächsten Tag mit seiner Gothic-Band ASP auf großen Festivals die Massen zu bewegen.

Ob man da wirklich "einfach so umschalten" kann und was der Drummer, der seine musikalische Ausbildung in  Arnheim und Mainz erhalten hat sonst noch so zu erzählen hat, erfahrt ihr in diesem Interview. Viel Spaß!



Name: Stefan Günther
Jahrgang: 1979
Lebt in: Karlsruhe
Aus: Ettlingen
Freizeit: Reisen, Lesen
Favorite Food: Pizza
Favorite Movie: Zurück in die Zukunft
Erste CD: Sting „The Soulcages“
Drei favorite Drum-Books: Sycopation von Ted Reed, Stick Control von George Lawrence Stone, 4-Way Coordination von Marvin Dahlgreen und Elliot Fine
Drei favorite Alben: Ganz spontan fallen mir folgende ein: „2 Drink Minimum“ von Wayne Krantz, „Regatta De Blanc“ von The Police und „Angel Dust“ von Faith No More
Dein Hörtipp: Die Live-CD Saudades von „Trio Beyond“ (bestehend aus John Scofield, Larry Goldings und Jack DeJohnette) 
Drei favorite-Drummer: Eric Harland, Keith Carlock, Tony Williams
Ein „Special-Groove“ der dich beeindruckt: Die Interpretation des Jazz-Standards „Like Someone in Love“ des Pianisten Thomas Rückert hat so einen „Special-Groove“. Der Song ist zu hören auf seiner Trio Platte namens „Debut“. Sein Bruder Jochen Rückert trommelt auf diesem Song vituos, geschmackvoll und unglaublich jazzig. Er ist sowieso auch ein atemberaubend guter Drummer.
Erstes Drumkit: Micky Mouse Kinder Drum Set
Grip: Matched Grip
Dein Motto: Carpe Diem


Zum Interview verlosen wir 3 CD´s mit Stefan Günther on Drums. Schickt uns eine E-Mail mit dem Betreff "SG" an info@drummerofthemonth.com (Adresse nicht vergessen).


DOTM Feature #13 | Sebastian Dunkel - Drumming in... The Streets Of San Francisco!


Für Musiker läuft in den USA "alles besser"... mehr Möglichkeiten, mehr Akzeptanz, eine größere Szene, musikalich bessere Strukturen, coole Ausbildungsmöglichkeiten und, und, und... 

So zumindest die Meinung einiger Musiker, die immer wieder einen Blick "über den großen Teich" werfen oder dort auch temporär arbeiten. 

Aber Moment noch..., ist das denn wirklich so?  Eins steht fest, jede Menge Musiker träumen davon in den Staaten zu leben oder zumindest dort zu studieren. Sebastian Dunkel war Schüler von Thomas Zimmermann und hat sich schon in Deutschland ein solides musikalische Standbein geschaffen - sei es mit verschiedenen Bands oder seiner Dozententätigkeit an der Schlagzeugschule pro-Drum in Heidelberg. Er hatte die Wahl und hat seinen Lebensmittelpunkt von Heidelberg nach San Francisco verlegt.  Wie es dazu kam und ob wirklich "alles besser" ist erfahrt ihr in diesem Interview. Viel Spaß beim lesen! 

Name: Sebastian Dunkel
Jahrgang: 1983
Lebt in: San Francisco, CA, U.S.A
Aus: Heidelberg, Walldürn
Freizeit: Sport, Kino, Lesen
Favorite Food: Sushi
Favorite Movie: No Country For Old Men
Drei Favorite Drum-Books: Stone – Stick Control, Reed – Syncopation, Harrison – Rhythmic Illusions
Drei Favorite Alben: Foo Fighters – Wasting Light, Rush – Moving Pictures, Iron Maiden – Somewhere In Time
Drei Favorite Drummer: Gavin Harrison, Simon Phillips, Virgil Donati
Ein Groove der Dich umhaut: AC/DC – Back In Black
Grip: Matched
Fußball: Hat mich noch nie sonderlich interessiert
Hörtipp: Gojira – L’Enfant Sauvage
Erstes Drum-Kit: Pearl Export Standard

DOTM Feature #12 | David Flögel - ... Gavin findet´s cool.

Was passiert eigentlich wenn junge Drummer mit..., sagen wir mal 14 Jahren, bereits "Porcupine Tree" hören. Es dazu nicht nur beim reinen hören belassen sondern auch anfangen diesen teils wirklich "Heavy Stuff" nachzuspielen? 

Nun, im Fall von David Flögel hat das zum einen - zumindest temporär - zufolge, dass das aufgeräumte und ästhetische Set-Up von Gavin Harrison ein wenig abfärbt, aber auch, und das ist mit Sicherheit nicht die schlechteste Visitenkarte, der Style von Gavin mit in das eigene Drumming einfließt. 

Doch der junge Drummer aus Nottuln (bei Münster) bewegt sich nicht nur eindrucksvoll im Prog-Rock Metier, sondern groovt  sich auch - offen für vieles - durch andere musikalischen Genres... Sei es mit DJ´s, Big Bands oder Jazz-Cobos, einfach auch um seinen Horizont zu erweitern. 

Als Profi arbeiten? Mal sehen... er macht erstmal ´ne Ausbildung um  eine "grundsolide Basis" schaffen - tut eben auch genau das, was auch beim  beim Schlagzeugspielen zum "A" und "O" gehört! Unser "Drummer Of The Month Feature #12": David Flögel. 

Viel Spaß beim lesen! 

Name: David Flögel
Jahrgang: 1992
Lebt in: Nottuln
Aus: Nottuln
Freizeit: Schlagzeug natürlich, Aufnehmen, Bands, Freunde, Kino
Favourite Movie: “Django Unchained”
Favourite CD´s: (die „für die Insel“) In Absentia (Porcupine Tree), Fragments (Submotion Orchestra)
Erstes Drumkit: Sonor Force 2001 (in blau, immer noch vorhanden, jetzt allerdings neu furniert in Vogelaugen Ahorn)
Aktueller Hörtipp: Ed Poole - Routes
Grip: Matched/Trad. beides
Motto: „Never judge a book by it’s cover“

DOTM Feature #11 | Armin Rühl - ... "der will doch nur spielen"!

Müßig, Armin Rühl vorzustellen - wer kennt ihn nicht, den Drummer hinter Herbert Grönemeyer. DOTM hat die Gelegenheit genutzt und Armin bei einem Workshop für die Drumshool pro-Drum interviewt.

Die Show beginnt wenn Armin mit seinem Bus anrollt und endet erst dann, wenn er in genau diesen wieder einsteigt. Ob Drummer oder nicht - an diesem Abend hat er alle in seinen Bann gezogen. Ziemlich schnell wird klar - "der will doch nur spielen"! - und zwar so oft es nur geht!

Ein unglaublich sympathischer und relaxter Armin nahm sich auch für  und von "DOTM" Zeit und stand Rede und Antwort.

Viele Spaß bei unserem ersten Video-Interview!


DOTM Feature #10 | Daniel Schild - ...groovt am liebsten mit Cap!

Zum Interview verlosen wir drei Alben mit Daniel Schild on Drums und dazu jeweils 1 Paar Vic Firth "Daniel Schild - Sons Of Seasons" Signature-Sticks! Gebt uns dazu 1.) ein "Like" auf Facebook und 2.) schickt uns dann eine E-Mail mit dem Betreff "Trommelschild" an info@drummerofthemonth.com - Viel Glück! (Einsendeschluss: 28.02.13, Rechtsweg ausgeschlossen)

Mit Philip Bölter, dem New-Folk/Rock-Blues Musiker, war er gerade auf Tour bei uns vor der Haustür... und da wären wir von DOTM doch schön blöd gewesen, uns die Chance nehmen zum lassen sich  zu einem "Kaffeeplausch" mit Daniel zu treffen.  

Manche nennen ihn "Newcomer" - doch mal ganz ehrlich, dieser  Drummer steht dermaßen mit beiden Beinen im Musikbiz und hat sich mit ganz großen und kleinen Acts einen Namen erspielt, dass man von einem Newcomer eigentlich nicht mehr sprechen kann. Stadiengigs mit dem persischen Superstar Afshin, Sons Of Seasons, DADA oder Clubtour mit Böltner, dazwischen Studiotermine im In- u. Ausland, Lehr- u. Autorentätigkeit... Sein Standing in der Szene ist schon ordentlich "manifestiert". Na gut, wenn das die "Newcomer" von heute sind... ok... ;)

Das dies jedoch nicht von ungefähr kommt und wie man ein solch hammermäßiges Pensum überhaupt bewältigt, erfahrt ihr in diesem Interview!

DOTM Feature #09 | Playmobeat - ...irgendwann kann man nicht mehr zurück.

Zum Interview mit Playmobeat verlosen wir 3 Paar "Playmobeat STEREO-STICKS". Sendet uns dazu einfach eine E-Mail an info@drummerofthemonth.com - Stichwort "Stereo-Sticks". Viel Glück!

"Hallo, hier ist Andi Bühler von Playmobeat", meldete sich 2010 ein netter Herr am Telefon. Er hatte die formidable Idee, die Groove-Truppe aus Berlin an die pro-Drum Schlagzeugschule zu bringen, mit Workshop und Konzert.... prompt wurde die Sache angeleiert. Der Laden war komplett ausverkauft  und schon vom ersten Schlag an klappten 200 Unterkiefer nach unten und 400 Pupillen weiteten sich...

Noch bis heute deuten Schüler auf das Playmobeat-Plakat und nicken anerkennend - stolz darauf, ein Teil des Playmobeat-Events gewesen zu sein. Diese drei Jungs haben mächtig Groove und Eindruck hinterlassen... Doch wie kam es überhaupt zu Playmobeat, was treiben diese drei Überzeugungstäter den ganzen Tag und vor allem: Was essen sie am liebsten und welche Riechtipps haben sie auf Lager? Lest einfach selbst.... 

DOTM Feature #08 | Max Punstein - ... wenn die ganze Familie am Üben ist...

Was passiert eigentlich, wenn alle Familienmitglieder irgendwie ständig am Üben sind, sich auf Konzerte vorbereiten, auf dem Sprung zur Probe oder zum Gig sind? Wer ständig soviel mit Musik zu tun hat, der verspürt vielleicht das Bedürfnis was ganz anderes zu machen oder eben auch genau das zu tun...  Max Punstein´s Eltern und zwei seiner drei Geschwister sind Profimusiker und so war es dann doch irgendwie klar, dass auch Max eine musikalische Laufbahn einschlägt. Über Umwege - zunächst erfolgreich auf der Trompete - führte für ihn letztendlich dann jedoch kein Weg an den Drums vorbei... Trotz einem verspäteten "Drum-Start", machte er an der Hochschule in Saarbrücken die Aufnahmeprüfung.... und der musikalische Background sollte sich bezahlt machen: Im Februar 2013 spielt er nun seinen Abschluss an der HfM Saarbrücken. 

Name: Max Punstein
Jahrgang: 1987
Lebt in: Otterberg
Aus: Kaiserslautern
Freizeit: Sport, am liebsten Outdoor, die Welt entdecken, Zeit mit Freunden verbringen, bei einem Glas Wein gute Gespräche führen, mit dem Projekt „gefBi“ Bildung in Entwicklungsländern fördern, meditieren und entspannen...
Favorite Food: Bio
Favorite Movie: ... ich finde es gibt so viele tolle Filme...genauso wie Bücher
Favorite Drum-Book: „The Code of Funk“ von David Garibaldi
Lieblingsalbum? hm schwierig...“Permutation“ von Enrico Pieranunzi mit Antonio Sanchez an den Drums gehört auf jeden Fall dazu
Erstes Drumkit? Sonor 505
Dein Motto: lebe den Moment, anstatt das Glück vor oder hinter dir zu suchen